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Louisiana Red
The Giant of Blues
* 23. März 1932 in Bessema,
Alabama
† 25. Februar 2012 in Hannover
www.louisiana-red.com |
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Fotos von Noldi Hartmann
1932 im Süden der U.S.A. geboren, konnte Louisiana Red auf ein
langes Leben voller Blues und für den Blues blicken. Seine Mutter
starb eine Woche nach seiner Geburt, sein Vater wurde vom
Ku-Klux-Klan ermordet als Louisiana Red 9 Jahre alt war. Drei Jahre
lebte er in Waisenhäusern, dann bei seiner Grossmutter in
Pennsylvania. Seine erste Frau starb mit 30 an Krebs – und, schier
unerträglich, die Liste der Tragödien im Leben von Louisiana Red
geht noch weiter. Er wurde wegen Einbruchs und als
Fallschirmspringer-Soldat im Koreakrieg verurteilt und entging als
Mitglied der Black-Muslim-Bewegung nur knapp einem Anschlag
Louisiana Red spielte nicht einfach nur den Blues, er lebte den Blues
durch seine Gitarre und seinen Gesang. Von älteren Bluesgrößen
wie Muddy Waters, Lightnin´ Hopkins und Arthur Crudup beeinflusst,
hat Louisiana Red schon vor langer Zeit seine eigene Stimme, seinen
eigenen Stil, seine eigene Ausdrucksform gefunden. Wenn er live
auftrat, waren die Songs selbst oftmals nur der Ausgangspunkt für
die Verarbeitung seiner unmittelbaren Gefühle. Ganz in der heute
fast verlorenen Tradition der spontanen Komposition fasste er in
Verse, was um ihn und in ihm passierte, ähnlich wie die ursprünglichen
Delta-Blues-Musiker oder die westafrikanischen Griot-Barden.
Im Laufe seiner Musikerkarriere, die über ein halbes
Jahrhundert andauerte, ist Louisiana Red auf allen Kontinenten der
Erde aufgetreten und hat mit fast allen namhaften Bluesmusikern auf
der Bühne oder im Plattenstudio gestanden. Besonders bemerkenswert
waren seine Begegnungen mit B.B.King und Muddy Waters. Aber im
Grunde ist es egal, wo oder mit wem er spielte: Louisiana Red brachte
stets das gleiche Feeling und Feuer auf jede Bühne, egal ob vor 10.000
Menschen auf einem Festival oder 100 Fans in einem kleinen Club.
Von den rund 35 Alben, die Louisiana Red über die Jahre aufgenommen
hat, gelten viele als Meisterwerke des Blues. 1983 wurde ihm der W.
C. Handy Award als bester traditioneller Blueskünstler verliehen.
Mehr als 30 Jahre lebte Louisiana Red in Hannover, jedoch
konnte er in den vergangenen Jahren auf mehreren U.S.-Tourneen auch
wieder in seinem Heimatland triumphieren und 1990 machte er eine 3-wöchige
Australientournee. Doch wenn man ihn danach fragte, geriet Louisiana
Red nicht ins Schwärmen. Wahrscheinlicher war es, dass er voller
Enthusiasmus über sein neues CD-Projekt, einen neuen Song oder eine
neue Gitarrenphrase berichtete. Denn Louisiana Red war nicht der Typ,
der sich auf seinen Lorbeeren ausruhte; er war stets auf der Suche
und steckte immer voller Kreativität und Schaffenskraft für den
Blues.
Louisiana Red starb wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag am
25.Februar 2012 nach kurzer, schwerer Krankheit in einem Krankenhaus
in Hannover.
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| Discographie:
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| Louisiana Red, "The
Winter and Summer Sessions", 2000, BFY 47014 |
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| Louisiana Red, "Millenium
Blues", 1999,Earwig CD 4943 |
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Louisiana Red, "sittin
here wonderin", 1995, Earwig CD 4932
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| Louisiana Red, "DEAD
STRAY DOG", 1994, LAB 7007-2 |
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| Louisiana Red, "The
Rising Sun Collection ", 1994, RSC 0006 |
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| Louisiana Red and the
Chicago All Stars, "Ashland Avenue Blues", 1992, CR 70001
Chrisley Records |
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| Louisiana Red, "Sugar
Hips", 1991, Ornament CM -8004 |
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Stormy monday band & Louisiana Red meet CAREY BELL, "Pretty
Woman", 1991, Blues Bacon 1010 2
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| Louisiana Red Blues Project,
"Midnight Rambler", 1989, 2696342 |
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| Louisiana Red, "The
Lowdown Back Porch Blues", 1988, VG 651 600184 |
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| Louisiana Red, "Blues
for Ida B", 1982, JSPCD 209 |
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| Louisiana Red, "Live in
Montreux", 1975, LAB 7023-2 |
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